Semantische Datenstrukturen
In Zeiten der Wissensgesellschaft wird die immaterielle Ressource Wissen zum höchsten Gut von Unternehmen und ihr effizienter Einsatz zum entscheidenden Faktor am Markt. Wissen wird digitalisiert und in elektronische Formate übertragen. Dabei entsteht eine Flut an Daten die man einerseits plattformunabhängig und damit zukunftssicher ablegen möchte. Andererseits sollte der Zugang zum abgelegten Wissen schnell und intuitiv sein.
Es ist also von Vorteil, wenn entsprechende Applikationen dem Menschen einen Teil der Arbeit beim Umgang mit der gespeicherten Information abnehmen und Vorschläge erarbeiten können. Um solch ein Mitdenken zu ermöglichen, wird Wissen nicht in isolierten Datenansammlungen gespeichert sondern in einzelne Elemente zerlegt, die wiederum mit Attributen versehen und anschließend zueinander in Relation gesetzt werden, den so genannten Tripeln.
Plötzlich können aus dem abgelegten Wissen heraus Hierarchien und Vererbung abgebildet werden. Darauf aufsetzende Logik erlaubt einerseits den Ausschluss nichtrelevanter Daten bei einer Suche mit verschiedenen Filtern, andererseits werden Wissensfragmente ohne weiteres Zutun automatisch miteinander verknüpft. Das Semantic Web beginnt mitzudenken.
Das Semantic Web und seine Agenten
Während Relationen zwischen den Wissensfragmenten visualisiert werden können und neue Navigationsformen wie den webmotive Relation Explorer ermöglichen, bedienen sich Agenten-Applikationen der Logik hinter den Verknüpfungen und stellen dem Benutzer viele nützliche Hilfsmittel zur Verfügung.
Ein Paradebeispiel für Relationen sind Synonyme, die dem Suchenden im Semantic Web sinnverwandte Ergebnisse nicht vorenthalten. Agenten fragen bei Google „Meinten Sie?“ oder unterbreiten Vorschläge während dem Tippen von Suchbegriffen.
Die Filterfunktionen von Kauf-Agenten schränken die Auswahl über Klassen und Attribute bei Preissuchmaschinen ein. Bei der Suche nach Immobilien wird eine Umkreissuche schon über die Postleitzahl möglich.
Semantische Datenstrukturen bei webmotive
webmotive berät Sie bei der Planung und dem Einsatz von Semantischen Datenstrukturen. Wir sammeln und überführen Ihre aktuellen Daten in das Standardmodell RDF und die entsprechenden Tripel und bereiten sie damit auf Austausch und Einsatz im Semantic Web vor.
Wir visualisieren die Zusammenhänge Ihres Wissens und ermöglichen Ihnen dadurch neue und effiziente Formen der Navigation. Durch den Einsatz unseres Relation Explorers werden Beziehungen zwischen Personen oder Informationen verdeutlicht und intuitiv zugänglich gemacht.
Ob als Entscheidungshilfe oder Suchfilter, wir entwickeln Agenten-Applikation und schneiden sie auf die Bedürfnisse Ihres Wissensmanagements zu. Sollten Sie eine Lösung anderer Anbieter vorziehen, bereiten wir Infrastruktur und Daten entsprechend vor und integrieren die Elemente.
Auf einen Blick
- In Semantischen Datenstrukturen wird Information in Einzelelemente zerlegt
- Dank deren Relation und aufsetzender Logik entstehen neue Filter- und Visualisierungsmöglichkeiten
- Neue Formen der Navigation erlauben schnellen und intuitiven Zugang zur abgelegten Information